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Das ist zum heulen…

Das ist zum heulen…

Zu sehen wie industrieller Fischfang mit der lebenden Kreatur umgeht offenbart den Charkter der verantwortlichen Fischereikonzerne, Reeder, Politiker, Kapitäne und Seeleute. Jeder meint vielleicht nur seinen „Job“ machen zu müssen, aber darauf haben sich auch die Schlächter in Auschwitz und anderen Lagern berufen. Ähnliches machen wir mit Schweinen, Geflügel und wenn man hinschaut auch mit Gemüse und anderen Lebensmitteln, während wir Arten ausrotten und Menschen verhungern lassen. Das ist so unendlich traurig.

Lesen Sie einen aktuellen Beitrag im Greenpeace Magazin:
„Die Europäische Union (EU) und ihre Mitgliedstaaten ließen jahrzehntelang zu, dass sich ihre industriellen Fischfangflotten auf eine nicht mehr nachhaltige Größe aufblähten. Die Subventionen aus Steuergeldern, die dies erst möglich machten, landeten größtenteils in den Taschen einiger weniger Betreiber. Im Jahr 2008 gelangte die Europäische Kommission zu der Einschätzung, dass Teile der EU-Fangflotten in der Lage sind, erheblich mehr Fisch zur fangen, als durch die natürliche Vermehrung nachwachsen kann.i Trotz dieser Erkenntnis und entsprechender Vereinbarungen durch die Fischereiminister ist eine Verbesserung der Situation bis heute nicht eingetreten.

Die überdimensionierten Fangflotten sind ein globales Problem mit alarmierenden, unbestreitbaren Folgen. Unsere Ozeane sind in einer historischen Krise, da zu viele große und zerstörerische Schiffe zu wenigen Fischen nachjagen. Über 90 Prozent der Speisefischbestände sind überfischt oder werden bis an ihre Grenzen ausgebeutet. Gleichzeitig kämpfen zahlreiche Kleinfischer, die vergleichsweise nachhaltig arbeiten, um ihre Existenz.

Schuld an dem jahrzehntelangen Missmanagement sind die Regierungen. Aber auch Fischereiunternehmen tragen Verantwortung und müssen sich an die Regeln halten. Sie sollten ein Interesse daran haben, unsere gemeinsamen Fischressourcen auch für kommende Generationen gesund zu halten. Doch die Realität sieht leider anders aus: Dieser Report wirft ein Licht auf einige Fischereikonzerne, die eine große Bandbreite an Tricks anwenden, um Gesetze zu umgehen und maximalen Profit zu erwirtschaften. Sie handeln ohne Rücksicht auf die Folgen der Überfischung und lassen die zunehmende Krise unserer Meere außer Acht. Zu ihren Taktiken gehört ein häufiger Flaggenwechsel, wobei sogenannte Billigflaggen bevorzugt werden. Zudem nutzen sie Tarnfirmen oder weitverzweigte Firmennetzwerke sowie Steueroasen und ziehen unerlaubt Vorteile aus persönlichen Kontakten zu Entscheidungsträgern. Ziel dieser Tarnfirmen ist es, Zugang zu möglichst großen Fangquoten und Subventionen zu erhalten und gleichzeitig den politischen Druck zu mindern. Die Profite der Firmennetzwerke fließen schließlich zurück zu einigen wenigen Mutterkonzernen, deren Besitzer millionenschwer sind.“

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